{"id":37525,"date":"2026-04-27T08:21:30","date_gmt":"2026-04-27T08:21:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrimprove.com\/the-foundations-of-a-successful-transition-period-for-sows-a-holistic-approach\/"},"modified":"2026-05-06T10:54:29","modified_gmt":"2026-05-06T10:54:29","slug":"the-foundations-of-a-successful-transition-period-for-sows-a-holistic-approach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/the-foundations-of-a-successful-transition-period-for-sows-a-holistic-approach\/","title":{"rendered":"Die Grundlagen einer erfolgreichen \u00dcbergangsphase f\u00fcr Sauen: Ein ganzheitlicher Ansatz"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Marta Bruguera Bonfill (Globale technische Leiterin f\u00fcr Schweine)<\/p>\n\n\n\n<p>Die genetische Selektion hat ma\u00dfgeblich zur Entwicklung der Sauen hin zu h\u00f6herer Fruchtbarkeit und Effizienz  beigetragen, was zu einem Anstieg sowohl der Gesamtzahl der geborenen Ferkel als auch der Anzahl der abgesetzten Ferkel pro Sau gef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zunahme der Wurfgr\u00f6\u00dfe hat jedoch zu einem R\u00fcckgang des durchschnittlichen Geburtsgewichts der Ferkel sowie zu einer gr\u00f6\u00dferen Gewichtsvariabilit\u00e4t innerhalb des Wurfs und einem h\u00f6heren Anteil an Ferkeln mit geringem Geburtsgewicht gef\u00fchrt (Calder\u00f3n et al., 2016). Diese Umst\u00e4nde schr\u00e4nken den Zugang der Ferkel zu den Zitzen ein, deren Anzahl in vielen F\u00e4llen geringer ist als die Anzahl der Ferkel. Zudem wurde eine Verringerung der Plazentaoberfl\u00e4che und des Blutflusses pro Ferkel beobachtet, zusammen mit einer Verl\u00e4ngerung der Abferkelzeit (Oliviero et al., 2019), was in erster Linie auf die h\u00f6here An\u00adzahl geborener Ferkel zur\u00fcckgef\u00fchrt wird, wodurch das Risiko f\u00fcr Hypoxie, Totgeburten und verminderte Vitalit\u00e4t gestiegen ist (Langendijk et al., 2018). Folglich ist trotz einer erh\u00f6hten Kolostrumproduktion die Aufnahme durch die Ferkel verringert (Theil et al., 2023), was ihre Immunit\u00e4t und ihr \u00dcberleben beeintr\u00e4chtigt (Devillers et al., 2007). Diese genetischen Ver\u00e4nderungen haben auch erhebliche Auswirkungen auf die Morphologie der heutigen hyperprolifikativen Sauen gehabt, die gr\u00f6\u00dfer sind, eine gr\u00f6\u00dfe\u00adre Uteruskapazit\u00e4t aufweisen und einen h\u00f6heren Stoffwechselbedarf haben. Die Futterverwertung hat sich deutlich verbessert, was zu Tieren mit einer magereren K\u00f6rperzusammensetzung, weniger R\u00fcckenfett und einer h\u00f6heren Wachstumsrate gef\u00fchrt hat (Theil et al., 2023). Diese Tiere weisen jedoch auch eine geringere Futteraufnahmekapazit\u00e4t und Robustheit auf, was zu erh\u00f6hten Anforderungen an Ern\u00e4hrung, Management und Einrichtungen f\u00fchrt (Bortolozzo et al., 2023).<\/p>\n\n\n\n<p>Damit diese hochproduktiven Tiere ihr maximales genetisches Potenzial aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen, ist eine strenge und umfassende Kontrolle von F\u00fctterung, Management, Umgebung und Einrichtungen, Tierschutz und Gesundheit in jeder Produktionsphase unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts ihrer erheblichen Bedeutung f\u00fcr die Produktion konzentrieren wir uns auf die \u00dcbergangsphase, auch bekannt als Peripartum-Phase. Dieser Zeitraum stellt einen kritischen Wendepunkt f\u00fcr die Sau dar, da sich endokrine, physiologische, ern\u00e4h\u00adrungsbezogene und haltungstechnische Ver\u00e4nderungen vollziehen \u2013 und dies in einer Phase mit hohem Energie- und Proteinbe\u00addarf zur Unterst\u00fctzung des F\u00f6tuswachstums, des Abferkelprozesses sowie der Produktion von Kolostrum und Milch. Der Erfolg in dieser Phase gew\u00e4hrleistet eine optimale Produktion von Kolostrum (sowohl in Bezug auf Quantit\u00e4t als auch Qualit\u00e4t) und Milch sowie eine erfolgreiche Geburt. Diese Faktoren wirken sich nicht nur direkt auf die Produktivit\u00e4t, Fruchtbarkeit und Langlebigkeit der Sau aus, sondern haben auch einen direkten Einfluss auf das \u00dcberleben und das anschlie\u00dfende Wachstum der Ferkel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hormonelle Ver\u00e4nderungen in der \u00dcbergangsphase<\/h2>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbergangsphase ist \u00e4u\u00dferst komplex und auf endokriner Ebene noch nicht vollst\u00e4ndig aufgekl\u00e4rt. Dennoch werden in den folgenden Abschnitten einige der wichtigsten hormonellen Ver\u00e4nderungen beschrieben, die den Erfolg des Abferkelns sowie die Produktion von Kolostrum und Milch bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Progesteron ist ein Hormon von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Tr\u00e4chtigkeit. Es \u00fcbt eine hemmende Wirkung auf die glatte Muskulatur der Geb\u00e4rmutter aus, verhindert so Geb\u00e4rmutterkontraktionen und erh\u00e4lt damit die Tr\u00e4chtigkeit aufrecht. W\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase, zwischen dem 110. und 112. Tr\u00e4chtigkeitstag, ist ein allm\u00e4hlicher R\u00fcckgang des Progesteronspiegels zu beobachten, wobei etwa 48 Stunden vor dem Abferkeln ein starker Abfall eintritt (Eldridge-White et al., 1989).<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald die F\u00f6ten voll ausgetragen sind, l\u00f6sen sie den Beginn der Wehen sowie die Produktion von Kolostrum und Milch aus. Dieser komplexe hormonelle Mechanismus f\u00fchrt zu einem Anstieg des fetalen Cortisolspiegels. Fetales Cortisol auf Plazentaebene f\u00f6rdert die Umwandlung von Progesteron in \u00d6stradiol und bewirkt gleichzeitig einen Anstieg der Prostaglandin-F2\u03b1-Konzentrationen (PGF2\u03b1). Letzteres wiederum stimuliert die R\u00fcckbildung des Gelbk\u00f6rpers, wodurch die Progesteronproduktion eingestellt und die Sekretion von Relaxin erh\u00f6ht wird, dessen Konzentration wenige Stunden vor der Geburt drastisch abf\u00e4llt, was unter anderem die Uteruskontraktionen erleichtert. Infolge dieses Prozesses kommt es zu einer drastischen Senkung des Progesteronspiegels, einem Anstieg der \u00d6strogen-, Prostaglandin- und Prolaktinspiegel sowie einer erh\u00f6hten Empfindlichkeit des Uterus gegen\u00fcber Oxytocin. Diese Ver\u00e4nderungen sind entscheidend f\u00fcr die Entwicklung von Geb\u00e4rmutter und Vagina, die Entspannung der Beckenb\u00e4nder und die Erweiterung des Geb\u00e4rmutterhalses sowie f\u00fcr eine Zunahme der reproduktiven Sekrete und der Geb\u00e4rmutterkontraktionen, das Nestbauverhalten, die Oxytocinsekretion und die Geburt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das endokrine System spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Milchdr\u00fcse und der Einleitung der Kolostrum- und Milchproduktion. Die Entwicklung der Milchdr\u00fcse beginnt bereits im F\u00f6talstadium, und ihr Wachstum und ihre Differenzierung setzen sich w\u00e4hrend der gesamten Tr\u00e4chtigkeit fort. Besonders bedeutsam wird sie jedoch im letzten Drittel der Tr\u00e4chtigkeit und w\u00e4hrend der Peripartalperiode, haupts\u00e4chlich aufgrund der oben beschriebenen hormonellen Wirkungen. Nach dem Abferkeln h\u00e4ngt das Wachstum der Milchdr\u00fcse von ihrer Entleerung und damit von der Intensit\u00e4t des Saugens durch die Ferkel ab (Hurley, 2019). In dieser Hinsicht ist die Vitalit\u00e4t der Ferkel f\u00fcr eine erfolgreiche Laktation entscheidend (Grahofer et al., 2023).<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Abferkelns und in den darauf folgenden Stund-en erm\u00f6glichen erh\u00f6hte Oxytocinspiegel den spontanen Aussto\u00df von Kolostrum. Die diffuse, epitheliochorialen Plazenta bei Sauen verhindert den Durchgang von Immunglobulinen. Dar\u00fcber hinaus kommen Ferkel mit geringen K\u00f6rperenergiereserven zur Welt; daher h\u00e4ngt ihr \u00dcberleben in der Neugeborenenphase von der Kolostrumaufnahme in den ersten 24 Lebensstunden ab (Quesnel et al., 2012). Kolostrum ist eine wesentliche Quelle f\u00fcr Immunglobuline, Lymphozyten, Wachstumsfaktoren, Enzyme sowie Mikro- und Makron\u00e4hrstoffe und versorgt das Ferkel mit der f\u00fcr das \u00dcberleben notwendigen Immunit\u00e4t und Energie (Rooke &amp; Bland, 2002).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselfaktoren w\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase<\/h2>\n\n\n\n<p>In diesem komplexen Kontext ist es unerl\u00e4sslich, die \u00dcbergangsphase ganzheitlich anzugehen, um den Erfolg sicherzustellen. Im Folgenden sind die wichtigsten Faktoren aufgef\u00fchrt, die w\u00e4hrend dieser Phase zu ber\u00fccksichtigen sind:<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Stress<\/strong><\/summary>\n<p>Es ist unerl\u00e4sslich, Stress auf allen Ebenen zu minimieren, da Stress die Aussch\u00fcttung von Prolaktin und Oxytocin verringern und dadurch die Geb\u00e4rmutterkontraktionen sowie die Sekretion von Kolostrum und Milch beeintr\u00e4chtigen kann. Stress kann zudem Verhaltensst\u00f6rungen bei der Sau hervorrufen, wie beispielsweise Nervosit\u00e4t und Aggressivit\u00e4t. Diese Verhaltensweisen k\u00f6nnen zu einer h\u00f6heren Zahl von erdr\u00fcckten Ferkeln oder sogar zur Ablehnung der Ferkel f\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus schw\u00e4cht chronischer oder wiederholter Stress die Immunantwort und beeintr\u00e4chtigt die Gesundheit der Tiere.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Tierbewegungen<\/strong><\/summary>\n<p>Die \u00dcbergangsphase f\u00e4llt mit einem Wechsel der Unterbringung vom Tr\u00e4chtigkeitsstall in den Abferkelstall zusammen, was in der Regel den \u00dcbergang von Gruppenhaltung zu Einzelhaltung bedeutet. Sauen m\u00fcssen \u00e4u\u00dferst ruhig und behutsam verlegt werden. Zu diesem Zweck sind eine zweckm\u00e4\u00dfige Gestaltung der G\u00e4nge und eine angemessene Beleuchtung unerl\u00e4sslich. Um eine fr\u00fchzeitige Anpassung an die neuen Bedingungen zu gew\u00e4hrleisten, ist es zudem entscheidend, den Stallwechsel rechtzeitig vor dem Abferkeln vorzunehmen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Klimatisierung und unterbringung<\/strong><\/summary>\n<p>Die optimale Komforttemperatur f\u00fcr Sauen liegt zwischen 18 und 22 \u00b0C bei einer idealen relativen Luftfeuchtigkeit von 60\u201375 %, um Hitzestress zu vermeiden, der den Abferkelvorgang verl\u00e4ngern und die Futteraufnahme sowie die Kolos-trum-und Milchproduktion verringern k\u00f6nnte. Neugeborene Ferkel hingegen ben\u00f6tigen in den ersten Lebensstunden und -tagen ein Mikroklima mit Temperaturen zwischen 34 und 38 \u00b0C. Um eine maximale Energieeffizienz zu erreichen, ist eine gute W\u00e4rmed\u00e4mmung in den St\u00e4llen unerl\u00e4sslich, ebenso wie ein Bel\u00fcftungssystem, das eine gute Luftqualit\u00e4t gew\u00e4hrleistet, ohne Zugluft f\u00fcr die Tiere zu verursachen. Dar\u00fcber hinaus sind K\u00fchlsysteme erforderlich, insbesondere in w\u00e4rmeren Klimazonen. Es ist au\u00dferdem wichtig, jedem Tier ausreichend Platz zur Verf\u00fcgung zu stellen und den Abferkelraum funktional zu gestalten, einschlie\u00dflich eines beheizten Ruhebereichs f\u00fcr die Ferkel.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Materialien zur umweltbereicherung<\/strong><\/summary>\n<p>Der Einsatz von Freilauf-Abferkelbuchten erm\u00f6glicht der Sau uneingeschr\u00e4nkte Bewegungsfreiheit, was ihren Stress-level senkt und durch Bewegung ihre Darmmotilit\u00e4t verbessert. In solchen Systemen wurde ein verst\u00e4rktes Nestbauverhalten beobachtet (Peltoniemi et al. 2021), ebenso wie eine Verk\u00fcrzung der Abferkelzeit und eine Verringerung der Zahl totgeborener Ferkel. Obwohl eine h\u00f6here perinatale Ferkelsterblichkeit durch Quetschungen festgestellt wurde, l\u00e4sst sich ein Gleichgewicht herstellen, indem die Sau in den ersten Tagen nach dem Abferkeln teilweise eingesperrt wird.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Hygiene<\/strong><\/summary>\n<p>Die Bereitstellung von leicht zug\u00e4nglichen, bearbeitbaren Materialien senkt den Cortisolspiegel und erh\u00f6ht den Prolaktin- und Oxytocinspiegel (Yun et al., 2015). Ihre positive Wirkung zeigt sich im Nestbauverhalten sowie in der Verk\u00fcrzung der Abferkelzeit, der Verringerung der Totgeburten und der perinatalen Sterblichkeit. Das ideale Material ist Stroh, das zudem als zus\u00e4tzliche Ballaststoffquelle dient und das Verstopfungsrisiko senkt. In bestimmten Betrieben beeintr\u00e4chtigt Stroh jedoch die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Entw\u00e4sserung der G\u00fcllegruben \u2013 in diesem Fall empfehlen wir die Verwendung von Jutes\u00e4cken oder Seilen als Alternativen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Abferkelns besteht ein hohes Risiko einer mikrobiologischen Kontamination, was das Risiko f\u00fcr urogenitale Infektionen sowie das MMA-Syndrom (Mastitis, Metritis und Agalaktie) erh\u00f6ht. Dies betrifft auch neugeborene Ferkel, deren Immunsystem noch nicht vollst\u00e4ndig entwickelt ist. Folglich m\u00fcssen strenge interne Biosicherheitsma\u00dfnahmen sowie effiziente Reinigungs- und Desinfektionsprozesse umgesetzt werden, um den Infektionsdruck und die Kreuzkontamination zwischen den Chargen sowie die \u00dcbertragung von Krankheitserregern von der Sau auf die Ferkel zu verringern. Die Auswahl von Baumaterialien mit geringer Porosit\u00e4t, die leicht zu reinigen und zu desinfizieren sind, verbessert diese Prozesse. Wir empfehlen, Sauen vor dem Betreten des Abferkelraums zu duschen und zu desinfizieren sowie den Kot der Sauen t\u00e4glich zu entfernen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Wasser<\/strong><\/summary>\n<p>Es muss eine ununterbrochene Versorgung mit frischem Wasser von optimaler organoleptischer, physikalisch-chemischer und mikrobiologischer Qualit\u00e4t gew\u00e4hrleistet sein. Das Tr\u00e4nkesystem muss leicht zug\u00e4nglich sein und eine Mindestdurchflussmenge von 3 bis 4 Litern pro Minute f\u00fcr die Sau sowie von 0,3 bis 0,5 Litern pro Minute f\u00fcr die Ferkel gew\u00e4hrleisten. Um die Wasser- und Futteraufnahme anzuregen, wird empfohlen, die Wassertanks thermisch zu isolieren, zwischen den Mahlzeiten zus\u00e4tzliches Wasser bereitzustellen und das Futter unmittelbar nach der Verabreichung einzuweichen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Individuelle merkmale der s\u00e4uge<\/strong><\/summary>\n<p>Die traditionelle Tr\u00e4chtigkeitsdauer bei Sauen (114 Tage) hat sich bei neuen Linien besonders fruchtbarer Sauen verl\u00e4ngert, wobei die Tr\u00e4chtigkeit in der Praxis zwischen 113 und 121 Tagen liegt. Die pharmakologische Einleitung des Abferkelns erfolgt durch die Verabreichung von Prostaglandinen, wobei das Abferkeln zwischen 20 und 36 Stunden nach der Verabreichung eintritt. Die Synchronisierung des Abferkelns kann die Geburtshilfe sowie die Handhabung der Ferkel f\u00fcr Adoptionen und die Kolostrumf\u00fctterung erleichtern. Eine vorzeitige Anwendung kann jedoch zu einem verringerten Geburtsgewicht, einer verminderten Lungenfunktion und einer geringeren Vitalit\u00e4t f\u00fchren, was die Kolostrumproduktion und die \u00dcberlebensrate der Ferkel beeintr\u00e4chtigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Oxytocin wird bei langwierigen Geburten, wenn keine Ferkel im Geburtskanal zu sehen sind, eingesetzt, um Geb\u00e4rmutterkontraktionen auszul\u00f6sen und die Austreibung der Ferkel zu erleichtern. Eine zu hohe Dosis kann jedoch zu \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Geb\u00e4rmutterkontraktionen f\u00fchren und das Abferkeln verz\u00f6gern, was das Risiko von Hypoxie und Totgeburten erh\u00f6ht.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Hormonelle behandlungen<\/strong><\/summary>\n<p>W\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase sollte die Sau in optimaler K\u00f6rperkondition sein, und \u00dcbergewicht sollte vermieden werden. Es ist m\u00f6glich, dass das Fettgewebe fettl\u00f6sliche Steroide wie Progesteron speichert, was dessen Abbau vor dem Abferkeln verz\u00f6gern, die Geb\u00e4rmutterkontraktionen schw\u00e4chen und die Kolostrumsekretion behindern w\u00fcrde (Bj\u00f6rkman et al., 2020). Erh\u00f6hte Progesteronspiegel nach der Geburt k\u00f6nnen die Laktogenese hemmen und die Milchleistung verringern (de Passille et al., 1993). Ebenso wird empfohlen, Sauen mit \u00fcberm\u00e4\u00dfig schlechter K\u00f6rperkondition zu vermeiden, da sie diese Phase nicht erfolgreich bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen und ihre sp\u00e4tere Fruchtbarkeit beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist unerl\u00e4sslich, Verstopfung bei Sauen zu verhindern, da dies die Entbindung der Ferkel erschwert und das Abferkeln verl\u00e4ngert. Dar\u00fcber hinaus kann eine verminderte Darmmotilit\u00e4t zu verst\u00e4rktem Bakterienwachstum (Dysbiose) f\u00fchren, was eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Freisetzung von Endotoxinen und hohen oxidativen Stress zur Folge hat und eine lokale Entz\u00fcndungsreaktion im Darm ausl\u00f6st. Es ist wichtig zu beachten, dass Endotoxine aus dem Darm resorbiert werden und die normalen endokrinen Ver\u00e4nderungen im Zusammenhang mit dem Abferkeln beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen (Martineau et al., 1992). Die regelm\u00e4\u00dfige Anwendung unseres Kotbewertungssystems erm\u00f6glicht eine objektive Beurteilung der Kotqualit\u00e4t bei Sauen und erleichtert die Umsetzung geeigneter Korrekturma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Ferkelhaltung<\/strong><\/summary>\n<p>Kolostrum steht nur 24 Stunden lang zur Verf\u00fcgung, und seine Konzentration an Immunglobulin G (IgG) nimmt nach Beginn des Abferkelns rasch ab (Le Dividich et al., 2017). In den ersten Lebenstagen weisen Ferkel eine hohe Trypsin-Inhibitor-Aktivit\u00e4t im Magen-Darm-Trakt auf, die den Abbau des im Kolostrum vorhandenen m\u00fctterlichen Ig verhindert und somit dessen Aufnahme im Darm erm\u00f6glicht (Markowska-Daniel et al., 2010). Diese Aufnahmekapazit\u00e4t nimmt jedoch bis 24\u201336 Stunden nach der Geburt allm\u00e4hlich ab; zu diesem Zeitpunkt tritt der physiologische Darmverschluss ein, wodurch eine weitere Aufnahme verhindert wird (Rooke und Bland 2002). Die Kolostrumaufnahme steht in einem positiven Zusammenhang mit den Plasma-IgG-Spiegeln bei Ferkeln im Alter von 24 Stunden und zum Zeitpunkt dem Absetzen (Devillers et al., 2011) \u2013 aus diesem Grund ist es unerl\u00e4sslich, eine optimale Kolostrumaufnahme von 250 ml pro Ferkel sicherzustellen (Ferrari et al., 2014). Das Vers\u00e4umnis, schnell eine ausreichende Menge Kolostrum aufzunehmen, gilt als eine der Hauptursachen f\u00fcr die Mortalit\u00e4t vor dem Absetzen (Quesnel et al., 2012) und beeintr\u00e4chtigt zudem das \u00dcberleben und den Gesundheitszustand nach dem Absetzen. Die Umsetzung von Managementtechniken wie dem \u201eSplit-Suckling\u201c ist unerl\u00e4sslich, um eine angemessene Kolostrumaufnahme von der Mutter zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Ern\u00e4hrung<\/strong><\/summary>\n<p>W\u00e4hrend der kurzen \u00dcbergangsphase unterliegen die Ern\u00e4hrungsbed\u00fcrfnisse der Sau erheblichen Ver\u00e4nderungen. In der Endphase der Tr\u00e4chtigkeit hat die Sau einen h\u00f6heren Bedarf, um ein signifikantes Wachstum des F\u00f6tus und der Milchdr\u00fcsen sowie die Kolostrumproduktion sicherzustellen. Der Abferkelvorgang erfordert viel Energie, und in der Folge stellt die Milchproduktion hohe Anforderungen an die Ern\u00e4hrung. Ist die Futteraufnahme oder -zusammensetzung unzureichend, mobilisiert die Sau K\u00f6rperreserven, um das Wachstum des F\u00f6tus und des Fortpflanzungstraktes sicherzustellen (Theil et al., 2022). In vielen Betrieben werden Sauen zur Erleichterung der Handhabung und des Managements beim Einstall in den Abferkelstall von einer Tr\u00e4chtigkeitsration mit niedrigem Energie- und Proteingehalt sowie h\u00f6herem Ballaststoffanteil auf eine Laktationsration mit h\u00f6herem Energie- und Proteingehalt sowie niedrigerem Ballaststoffanteil umgestellt. Zur Optimierung der Ergebnisse empfehlen wir die Verwendung einer \u00dcbergangsration. Ballaststoffe sind in der \u00dcbergangsdi\u00e4t sehr wichtig: Die Einbeziehung h\u00f6herer Anteile an l\u00f6slichen Ballaststoffen, wie z. B. Zuckerr\u00fcbenschnitzeln, zusammen mit anderen unl\u00f6slichen Ballaststoffen verringert das Risiko von Verstopfung, verk\u00fcrzt die Dauer der Geburt (Oliviero et al., 2010) und sorgt f\u00fcr eine anhaltende Energieversorgung nach den Mahlzeiten (Serena et al., 2009).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwendung hochverdaulicher Proteinquellen gew\u00e4hrleistet ein optimales Wachstum der F\u00f6ten und maximiert die Kolostrum- und Milchproduktion, w\u00e4hrend unerw\u00fcnschte G\u00e4rungsprozesse verhindert werden. Die Einbeziehung von speziellen Sojaprodukten wie HP-270 (Hamlet Protein) in \u00dcbergangsfutter hat nachweislich das Geburtsgewicht der Ferkel und die Gleichm\u00e4\u00dfigkeit der Wurfgr\u00f6\u00dfe verbessert sowie die Menge und Qualit\u00e4t des von den Sauen produzierten Kolostrums erh\u00f6ht. Um den Anforderungen der Geburt und der Kolostrumproduktion gerecht zu werden, m\u00fcssen der Energiegehalt und der Fettanteil im Futter im Vergleich zum Tr\u00e4chtigkeitsfutter erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rezeptur des \u00dcbergangsfutters sollte die Kalziumhom\u00f6ostase f\u00f6rdern, da dies f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Kontraktionsf\u00e4higkeit der glatten Muskulatur und der Geb\u00e4rmutterkontraktionen sowie f\u00fcr die Kolostrumproduktion unerl\u00e4sslich ist. Halten Sie w\u00e4hrend der Peripartalperiode einen angemessenen Kalziumspiegel und einen niedrigen Elektrolythaushalt aufrecht, um einen relativ sauren Blut-pH-Wert zu erzeugen, der den Gehalt an freiem Kalzium erh\u00f6ht und dadurch Totgeburten sowie das Risiko von Harnwegsinfektionen verringert.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Futtermanagement<\/strong><\/summary>\n<p>Dies ist ein Aspekt, der besondere Aufmerksamkeit erfordert, da er erhebliche Auswirkungen auf die Ergebnisse hat. Es ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung, F\u00fctterungskurven zu verwenden, die auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse jeder einzelnen Sau zugeschnitten sind, und dabei eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Einschr\u00e4nkung der Futteraufnahme zu vermeiden, um Verstopfung und\/oder N\u00e4hrstoffmangel vorzubeugen. Die F\u00fctterung h\u00f6herer Futtermenge an Sauen w\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase verk\u00fcrzt die Dauer des Abferkelns, verringert die Anzahl der totgeborenen Ferkel und verbessert die Kolostrumproduktion. Allerdings wirken sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig hohe Mengen negativ auf den Abferkelvorgang aus (Feyera et al., 2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00fctterung der Sauen sp\u00e4testens 3 Stunden vor Beginn des Abferkelns verk\u00fcrzt die Dauer des Abferkelns, verringert den Bedarf an manueller Hilfe und reduziert die Anzahl der totgeborenen Ferkel (Feyera et al., 2018). Eine Erh\u00f6hung der H\u00e4ufigkeit der t\u00e4glichen F\u00fctterungen f\u00fchrt zu einer h\u00f6heren Futteraufnahme, was zur Verbesserung der Produktionsleistung beitr\u00e4gt und die \u00dcberlebensrate der Ferkel erh\u00f6ht. In der warmen Jahreszeit wird empfohlen, die F\u00fctterungszeiten so anzupassen, dass die hei\u00dfesten Stunden des Tages vermieden werden und die Futteraufnahme, verbessern die Futterverwertung. Automatische elektronische F\u00fctterungssysteme maximieren die F\u00fctterungsh\u00e4ufigkeit und die Futteraufnahme, verbesseren die Futterverwertung und reduzieren gleichzeitig den manuellen Arbeitsaufwand. Obwohl dies eine erhebliche Investition darstellt, ist es \u00e4u\u00dferst kosteneffizient.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Spezifische ern\u00e4hrungsstrategien<\/strong><\/summary>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den genannten Ma\u00dfnahmen bieten wir die M\u00f6glichkeit, die Ern\u00e4hrung der Sauen mit funktionellen Inhaltsstoffen zu erg\u00e4nzen, was zur Leistungssteigerung der Sau und ihrer Nachkommen beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/produkt\/c-vita\/\" type=\"link\" id=\"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/produkt\/c-vita\/\">C-Vita<\/a> ist eine einzigartige Kombination aus aktiven mittelkettigen Fetts\u00e4uren (MCFAs), die das Immunsystem von Sauen und ihren Nachkommen stimulieren. C-Vita erh\u00f6ht sowohl die Menge als auch die Qualit\u00e4t des Kolostrums und steigert gleichzeitig die Lebensf\u00e4higkeit der Neutrophilen (De Vos et al., 2021). Diese Strategie verbessert die Gesundheit von Sauen und ihren Ferkeln und erh\u00f6ht deren \u00dcberlebensrate und Leistung.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/produkt\/vitanox-2\/\" type=\"link\" id=\"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/produkt\/vitanox-2\/\">Vitanox<\/a> ist eine sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Mischung aus nat\u00fcrlichen Polyphenolen mit hoher antioxidativer Wirkung. Diese Polyphenole neutralisieren reaktive Sauerstoffspezies (ROS, freie Radikale), die bei oxidativem Stress im Darmlumen entstehen, sch\u00fctzen die Darmzellen vor intrazellul\u00e4rer Oxidation und bewahren die Integrit\u00e4t der Darmbarriere. Dies verhindert die Translokation von Krankheitserregern, Endotoxinen und Toxinen aus dem Darmlumen in den Blutkreislauf, reduziert Stoffwechselst\u00f6rungen und verbessert den Gesundheitszustand sowie die Produktionsleistung.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Zugabe eines <a href=\"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/our-products\/\" type=\"link\" id=\"https:\/\/www.agrimprove.com\/de\/our-products\/\">Mykotoxin- und Endotoxin-Adsorbens <\/a>mit nachgewiesener Wirksamkeit in vitro und in vivo, wie beispielsweise Vitafix Spectrum\/Protect, reduziert die sch\u00e4dlichen Auswirkungen von Mykotoxinen erheblich. Dar\u00fcber hinaus bindet dieses Adsorbens Endotoxine im Magen-Darm-Trakt, verhindert deren lokale Wirkung auf die Magen-Darm-Schleimhaut und deren Aufnahme in den Blutkreislauf und reduziert so deren systemische Auswirkungen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Es l\u00e4sst sich feststellen, dass die \u00dcbergangsphase von gro\u00dfer Bedeutung ist und aufgrund der vielen Ver\u00e4nderungen, die in dieser Zeit stattfinden, einen entscheidenden Wendepunkt f\u00fcr die heutigen hochfruchtbaren Sauen darstellt. Der Erfolg dieser Phase wirkt sich unmittelbar auf die Produktivit\u00e4t, Fruchtbarkeit und Langlebigkeit der Sau sowie auf das \u00dcberleben und das anschlie\u00dfende Wachstum der Ferkel aus. Sobald die entsprechenden Bewertungen durchgef\u00fchrt wurden, k\u00f6nnen zahlreiche Korrekturma\u00dfnahmen ergriffen werden, um die Situation zu optimieren und zu verbessern, darunter auch die in diesem Artikel genannten. Es ist unerl\u00e4sslich, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, bei dem die Ern\u00e4hrung eine entscheidende Rolle spielt.<\/p>\n\n\n\n<p><em><em>Referenzen sind auf Anfrage erh\u00e4ltlich.<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<section id=\"agri-contact-tile-block_86db7e1c329e2a9275cb4269cecaa0a1\" class=\"section section--gutenberg agri-contact-tile\">\n    <div class=\"container\">\n        <div class=\"columns\">\n            \n                            <div class=\"column is-full is-10-tablet is-offset-1-tablet\">\n                                                <h2>IHR AGRIMPROVE-EXPERTE<\/h2>\n                    <p><\/p>\n                                <\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"columns\">\n                            <div class=\"column is-full\">\n                                            <div class=\"contact-tile-wrapper\">\n                    <div class=\"contact-tile  contact-tile--empty\">\n                                                <div 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Dieser Artikel befasst sich mit einem ganzheitlichen Ansatz, der Ern\u00e4hrung, hormonelle Ver\u00e4nderungen, Haltungsbedingungen, Stressmanagement und die Kolostrumaufnahme umfasst, um den Abferkel-Erfolg zu optimieren und die Ergebnisse sowohl f\u00fcr Sauen als auch f\u00fcr Ferkel zu verbessern.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":37526,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[3442],"tags":[],"class_list":["post-37525","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u00dcbergangsphase bei Sauen: Entscheidende Erfolgsfaktoren | Agrimprove<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Verbessern Sie die Leistung Ihrer Sauen mit einer ganzheitlichen Strategie f\u00fcr die \u00dcbergangsphase, die Ern\u00e4hrung, Stress, Haltungsbedingungen und das \u00dcberleben der Ferkel umfasst. 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